Mein Baum

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Mit unserer Initiative "Reparatur für die Natur" schaffen wir die Möglichkeit, aktiv zur Klimaverbesserung beizutragen.
Gemeinsam mit »PRIMAKLIMA pflanzen wir für jede Scheibenreparatur eines »DEVK-Kunden einen Baum in Nicaragua.

Nicaragua ist das drittärmste Land Lateinamerikas. Insbesondere in den ländlichen Gebieten ist die Armut hoch. 95,5 % der Bevölkerung nutzen Feuerholz zum Kochen. Viele Menschen im Projektgebiet gehören der systematisch benachteiligten indigenen Bevölkerung an.
Durch das Projekt wird Hilfe zur Selbsthilfe initiiert. Es schafft nicht nur eine Lebensgrundlage für Kleinbauern und deren Familien, sondern unterstützt auch den Schutz der primären Regenwälder, da ein geringer Prozentsatz der angepflanzten Bäume als Brennholz genutzt werden kann.

Einige der gängigsten Baumarten, die in den Mischwäldern Nicaraguas gepflanzt werden, sind Pochote (Pachira quinata), Honduranische Mahagony (Swietenia humilis), Mandagual (Caesalpinia velutina), Regenbaum (Albizia saman) und Madero Negro (Gliricidia sepium)

Pachira quinata
Weitere Bezeichnungen: Bombacopsis quinata, Pochote
Höhe: Bis zu 30 m
Vorkommen: Von Nicaragua im Norden bis Venezuela und Kolumbien im Süden.
Bezeichnend bei diesem Baum ist der stachelige Stamm. Er wird daher von den Kleinbauern im Projekt in Nicaragua häufig am Rand der neuen Aufforstungen gepflanzt, da er einen natürlichen Schutz für größere Tieren bietet.
Der Baum gilt vielen in der Region als heilig. Dennoch wurde sein Bestand schon seit Jahrzehnten stark dezimiert, da die rotbraunen Farbtöne des Holzes einen hohen Preis erzielen. Im Sinne einer nachhaltigen ökologischen Aufforstung ist die Pflanzung dieses Baumes daher wichtig, um dem natürlichen Bestand wieder näher zu kommen.

Swietenia humilis
Weitere Bezeichnungen: Caoba, Honduranische Mahagony
Höhe: 25 - 40 m
Vorkommen: Von Mexiko im Norden bis Costa Rica im Süden
Der Caoba eignet sich für die Pflanzungen in Nicaragua besonders gut, da er nicht in Monokulturen wachsen kann. Er gedeiht gut in trockenerer Umgebung in höheren oder Hanglagen, ein wichtiger Faktor für viele der Kleinbauern, da sich gerade solche Hanglagen schlecht für die Gemüseaufzucht eignen und diese Flächen daher bewaldet werden können. Es handelt sich um eine von nur drei Arten des als original bezeichneten Mahagony, weshalb die Art - auch aufgrund der geringen Verbreitung - inzwischen als gefährdet gilt.

Caesalpinia velutina
Weitere Bezeichnungen: Mandagual
Höhe: Etwa 10 m
Vorkommen: Vom Süden Mexikos im Norden bis Nicaragua im Süden
Der Mandagual ist ein anpassungsfähiger und folglich beliebter Baum unter den Kleinbauern, der sehr robust ist und gut mit Trockenperioden umgehen kann.. In Nicaragua ist es bereits seit etwa 5 Jahren ungewöhnlich trocken, die Robustheit des Mandaguals ist daher ein wirklich wichtiger Faktor für die Auswahl dieser Art. Er bildet Hülsenfrüchte aus, wie man sie in unseren Breiten vom Johannisbrotbaum kennt, mit dem der Mandagual eng verwandt ist. Da er sehr schnell wächst und einen düngenden Effekt auf die umliegende Bodenschicht hat, wird er oft noch vor den anderen Baumarten und am Rande von Parzellen für den Gemüseanbau gepflanzt.

Albizia saman
Weitere Bezeichnung: Regenbaum
Höhe: ca. 20 m
Vorkommen: Von der Yucatan-Halbinsel im Süden Mexikos im Norden bis Süd-Brasilien und Bolivien im Süden
Der Regenbaum hat eine unverwechselbare Gestalt, da sein Stamm zwar maximal einen Durch-messer von etwa 1,20 m hat, dieser allerdings eine Krone von bis zu 30 m Durchmesser trägt. Die größten je beschriebenen Exemplare haben sogar einen Kronendurchmesser von etwa 60 m. Für unsere Partner, die Kleinbauernfamilien im Norden Nicaraguas, sind diese Bäume sehr attraktiv, da sie tagsüber Schatten spenden und kurz vor Einbruch der Dunkelheit die jeweils gegenüberliegenden Blätter zusammenlegen. Wenn es also nachts regnet, erreicht viel Regenwasser den Boden. Dieser wird durch den Baum zudem mit Stickstoff angereichert, eine weitere positive Eigenschaft des schnell wachsenden Baumes. Unter dem Baum gedeihen Gräser und Sträucher besonders gut, weshalb er sich hervorragend als Schattenspender für Kaffeepflanzen eignet. Dieser wird derzeit vermehrt von den Kleinbauern in Nicaragua angebaut, was als Teil unseres Projekts noch ausgebaut werden soll.

Gliricidia sepium
Weitere Bezeichnungen: Madreado, Michigüiste, Madero Negro
Höhe: 10 - 12 m
Vorkommen: Weite Verbreitung in tropischen Gegenden
Der Baum hat einen besonderen Wert für die Kleinbauern, da er schnell wächst und eine sehr lichtdurchlässige Krone ausbildet. Es ist daher gut möglich, direkt an seinem Stamm Sträucher und Kräuter anzupflanzen. Dies gilt umso mehr, als dass er die Sauerstoffversorgung des Bodens verbessert und extrem dürrebeständig ist. In Trockenzeiten wirft er schnell seine Blätter ab und verringert dadurch massiv die Ausdünstung von Wasser. Von dieser hohen Wasserspeicherfähigkeit profitieren auch umliegende Pflanzen.


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